Erding, den 27. März 2026 Das Bund-Länderprogramm zur Städtebauförderung zeigt erneut seine Schlagkraft: Mit über 264 Millionen Euro werden bayernweit 478 Städte und Gemeinden bei der Stärkung der Ortszentren, Förderung des gesellschaftlichen Zusammenhalts sowie Wiederbelebung von Brachflächen unterstützt. Auch der Landkreis Erding zählt zu den Förderempfängern.
Gefördert werden in diesem Jahr zahlreiche Maßnahmen im Rahmen der Programme „Lebendige Zentren“, „Sozialer Zusammenhalt“ und „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“. Diese Programme leisten einen zentralen Beitrag zur Aufwertung von Ortskernen, zur Stadtentwicklung und zur Integration.
„Die Förderung ist ein wichtiger Baustein, für die Steigerung der Attraktivität insbesondere der kommunalen Zentren. Ohne die Mittel des Bundes und des Freistaates könnte so manches Projekt nicht umgesetzt werden. Es freut mich, dass wieder so viele Mittel in den Landkreis Erding fließen. Das ist gut investiertes Geld, zum Wohle der Menschen in der Region.“, so der Wahlkreisabgeordnete Andreas Lenz.
Aus dem Programm „Lebendige Zentren“ erhält die Stadt Dorfen 240.000 € für ihre
Altstadt und das Bahnhofsumfeld, der Ortskern von Taufkirchen/Vils 80.000 €, Erdings
Altstadt wird mit 60.000 € unterstützt. Durch das Programm „Sozialer Zusammenhalt“
wird Altenerding mit 94.000 € unterstützt. Das umfassende Projekt der
Stadtentwicklungsmaßnahmen in Klettham erhält dabei 2.060.000 € – ein Projekt, das
das Gesicht des Stadtteils nachhaltig verändern wird.
„Jeder Euro vom Staat löst weitere öffentliche und private Investitionen aus – das ist Wirtschaftsförderung mit doppeltem Nutzen“, erklärt Sozialministerin Scharf.
Jede Kommune entscheidet selbst, für welche Projekte die Fördermittel eingesetzt werden. Die schlanken Förderregeln gewährleisten maximale Freiheit für die Städte und Gemeinden. Damit ist die Städtebauförderung die Speerspitze einer unbürokratischen Kommunalförderung. Scharf unterstreicht: „Die Städtebauförderung ist seit 55 Jahren eine Erfolgsgeschichte. Mit ihr ermöglichen wir unseren Kommunen größtmögliche Freiheit und passgenaue Lösungen.“