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15.05.2018

„Eigentumsbildung und bezahlbarer Wohnraum müssen auch in Erding möglich sein!“

Erding, 15. Mai 2018. „Eine Eigentumsbildung durch den Erwerb einer Immobilie sowie bezahlbarer Wohnraum im Allgemeinen müssen auch hier bei uns in Erding für Normalverdiener möglich sein. Unser Landkreis wächst - waren es vor fünf Jahren noch ca. 130.000 Einwohner sind wir aktuell schon bei fast 140.000. Diesem Wachstum müssen wir zwingend Rechnung tragen - vor allem auf dem angespannten Wohnungsmarkt. Dank der guten Situation auf unserem Arbeitsmarkt im Großraum München wachsen unsere Städte und Gemeinden stetig an. Der Immobilienmarkt kommt da nicht hinterher. Deshalb begrüße ich das neue starke Maßnahmenpaket für mehr Wohnraum, das heute im Kabinett verabschiedet worden ist, sehr. Nur so können wir den steigenden Mieten und Immobilienpreisen wirksam entgegentreten“, so Staatsministerin a.D. und Stimmkreisabgeordnete Ulrike Scharf.

„Mit diesem kräftigen Paket steht der Freistaat privaten und kommunalen Wohnungsbauunternehmen genauso zur Seite wie Genossenschaften und unseren Häuslebauern“, so Scharf weiter. Dazu werden attraktivere Konditionen in der Wohnraumförderung geschaffen. Durch die Einführung des Baukindergeldes Plus und der bayerischen Eigenheimzulage werden gerade junge Familien bei Bau oder Erwerb eines eigenen Zuhauses unterstützen. Mit dem Bayerischen Baukindergeld Plus stockt die Staatsregierung das Baukindergeld des Bundes in Höhe von 1.200 Euro pro Kind und Jahr noch einmal um 300 Euro pro Kind und Jahr auf – und das über einen Zeitraum von zehn Jahren. Neben dem Baukindergeld Plus führt die Staatsregierung als Grundförderung eine bayerische Eigenheimzulage in Höhe von 10.000 Euro ein, die als einmaliger Festbetrag ausgezahlt werden soll. Eine Familie mit zwei Kindern kann somit über einen Zeitraum von zehn Jahren (insgesamt) 40.000 Euro erhalten, für eine Familie mit drei Kindern wären es 55.000 Euro. Die ersten Auszahlungen sollen noch im September 2018 erfolgen. Um einen starken Anreiz für mehr Wohnungsbau zu setzen, wird der Freistaat die 
 
Wohnraumförderung noch attraktiver gestalten. Allein im Haushalt 2018 stehen dafür Mittel in Höhe von 886 Millionen Euro zur Verfügung. Neben der Beschleunigung des Bauens mit einer Digitalen Baugenehmigung bauen wir künftig mit unserer neuen Wohnungsbaugesellschaft ‚BayernHeim‘ selbst Wohnungen - diese wird noch vor der Sommerpause gegründet - um Wohnraum gerade für niedrigere Einkommensgruppen zu schaffen. Die Wohnungsbaugesellschaft soll bis zum Jahr 2025 insgesamt 10.000 neue Wohnungen bauen. Das dazu notwendige Kapital wird „BayernHeim“ in Höhe von bis zu 500 Mio. Euro aus dem Grundstock sowie aus Erlösen durch den Verkauf von Aktien des Freistaats am Energieversorger E.ON zur Verfügung gestellt. Zugleich unterstützt der Freistaat weiterhin auch die Kommunen beim Wohnungsbau. Großes Potenzial liegt außerdem darin, leerstehende Gebäude und brachliegende Flächen wiederzubeleben und für den Wohnungsbau zu nutzen. „Wir brauchen dringend mehr bezahlbaren Wohnraum. Dieses Maßnahmenpaket ist die starke Antwort auf die angespannte Situation auf dem Wohnungsmarkt. Jetzt müssen wir uns schnellstmöglich an die Umsetzung machen“, so Scharf abschließend.  
aktualisiert von Markus Ehm, 15.05.2018, 15:02 Uhr